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an-Adventure
des zweiten Quartals 2008
Bereits 1988
erblickte Zak McKracken das Licht der Welt. Nicht ganz so erfolgreich wie sein
Vorgänger Maniac Mansion schloss es sich doch in so manche Adventureherzen. Eine
Fortsetzung seitens LucasArts wurde nie geplant. Das Zepter nahmen die
Hobby-Entwickler von LucasFan Games in die Hand und erschufen diesen
inoffiziellen Nachfolger.
Spielbeschreibung
Die Story knüpft
dort an, wo Zak McKracken and the Alien Mindbenders aufhört. Zak ist
mittlerweile vom einfachen Reporter zum weltberühmten Romanautor aufgestiegen
und erwartet für sein kommendes Buch den Pulitzerpreis. Alles beginnt ähnlich
wie im ersten Teil. Er erholt sich von den Strapazen seines letzten Abenteuers
und wacht in seinem Zimmer auf. In seinem Postkasten findet er neben
diverser Werbung einen Erpresserbrief, in dem ihm mitgeteilt wird, dass die
Archäologin Annie, welche auch Zaks Freundin ist, entführt wurde. Anstelle eines
Lösegeldes will der Erpresser sie erst wieder laufen lassen, wenn Zak für ihn
die Mona Lisa aus dem Louvre in Paris stiehlt. Während das zweite Abenteuer für
unseren rasenden Reporter beginnt, wagen Melissa und Leslie mit ihrem
Weltraumwohnmobil die Rückkehr vom Mars zur Erde...
Die
Hobby-Entwicklerschmiede LucasFan Games gibt es leider aus lizenzrechtlichen
Gründen nicht mehr (jedenfalls hört man nichts mehr von ihnen). Jedoch
überzeugen ihre Spiele noch heute durch Qualität und Quantität. Im Vergleich zum
Original wurde der Grafikstil beibehalten und auf schöne 256 Farben erweitert.
Je nach Szene ertönen aus den Boxen die passenden Midi-Samples, zwar aus anderen
Spiele geklaut, aber passend. Die Rätsel sind knifflig und streckenweise nur
durch probieren zu lösen. Im Vergleich zum ersten Teil, scheint die Cashcard
nicht begrenzt zu sein, so dass einen das viele Reisen nicht zum Verhängnis
wird. Die Steuerung ist komplett Point-and-Click mit einer etwas abgespeckten
Verben-Box. Das Ende von Zak McKracken 2 ist abrupt und wirkt wie nicht geplant.
Es gibt viele "tote" Schauplätze und Reiseziele. Vielleicht hatte man auch
ursprünglich vor, mehr daraus zu machen...
Trotz vieler Hürden
ist der inoffizielle Nachfolger von Zak McKracken jedem Nostalgie-Fan wärmstens
zu empfehlen. Durch die alt-gehaltene Grafik und Steuerung fühlt man sich um
Jahre zurückversetzt. Es macht wirklich Spaß, dieses Abenteuer mit unserem
rasenden Reporter zu erleben.
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